Am 21.1. besuchte unsere Klasse 11.3 die Grüne Woche in Berlin, die in diesem Jahr ihr 100 jähriges Jubiläum feierte. Die Grüne Woche zählt zu den größten Messen weltweit im Bereich Ernährung, Landwirtschaft und Nachhaltigkeit. Bereits die Anreise gestaltete sich für einige etwas schwierig, weil die Messe sehr gut besucht war und viele Menschen unterwegs waren.
Orientierung auf der Messe:
Nach unserer Ankunft erhielten wir mehrere Aufgaben, die wie eine Art Schnitzeljagd aufgebaut waren. Diese Aufgaben führten uns durch verschiedene Hallen der Messe und sorgten dafür, dass wir uns intensiv mit den Ausstellungen beschäftigten. Aufgrund der Größe des Geländes verlief man sich schnell. Da war eine gute Orientierung wichtig.
Die Grüne Woche war insgesamt sehr reizüberflutend. Mit anderen Worten: Es  gab sehr viele Eindrücke auf einmal zu verarbeiten. Besonders durch die zahlreichen Gerüche von Essen aus aller Welt, an die man sich erst gewöhnen musste. Doch entdeckten wir viele neue Spezialitäten und Gerichte aus unterschiedlichen Ländern, die für viele von uns neu waren.
Besonders spannend waren die Begegnungen mit Menschen aus verschiedenen Ländern. In den Länderhallen konnten wir nicht nur typisches Essen probieren, sondern auch landestypische Produkte kennenlernen. Dazu gehörten zum Beispiel schwarzes Arganöl, verschiedene Produkte aus Japan sowie traditionelle Waren aus Tunesien, wie kunstvoll gestaltete tunesische Lampen.
Ein besonderes Highlight der Exkursion war unser Klassenmaskottchen Josh. In jeder Halle war Josh willkommen und wurde von vielen Menschen freundlich begrüßt. Wir machten zahlreiche Fotos von ihm, was für eine lockere Stimmung sorgte und den Tag noch besonderer machte.
Mehr als nur Essen?
Neben den Länderständen gab es auch viele weitere Aussteller. Dazu gehörten unter anderem die Bundeswehr und das Technische Hilfswerk, aber auch eher ungewöhnliche Stände wie Saunen oder Bunkeranlagen. An mehreren Ständen konnten wir selbst aktiv werden und Fragen beantworten. Die Antworten wurden anschließend an Pinnwänden gesammelt, zum Beispiel zum Thema Stoppen des Welthungers. Diese Angebote regten zum Nachdenken an.
Darüber hinaus gab es auf der Messe viele Blumen und Pflanzen. Die Blumenhalle war im Stil der 1920er Jahre gestaltet. Eine kurze Reise in die Vergangenheit Berlins. Zudem war ein weiterer wichtiger Bestandteil der Grünen Woche die Tiere. Besonders beliebt waren die Kühe, Schafe, Pferde, Esel und Ziegen.
Unser Fazit:
Insgesamt war die Exkursion zur Grünen Woche ein sehr spannender, informativer und abwechslungsreicher Tag. Trotz der großen Menschenmengen und der vielen Reize konnten wir viele neue Eindrücke sammeln und wertvolle Erfahrungen machen.