Ausflug zur Naturschutzstation in Marienfelde

Am 23.06. trafen wir uns als Klasse 811 bei der Bushaltestelle Nahmitzer Damm / Marienfelder Allee und liefen von dort aus zur Naturwacht Berlin. Es war wie eine kleine Oase im Gegenteil zum Rest der Stadt und wir haben eine neue Perspektive auf die Stadt und die Natur bekommen.

Vor Ort bekamen wir von den Rangern Juri und Björn zuerst eine Einweisung, wie man sich auf dem Gelände verhalten soll und besuchten anschließend ein grünes Klassenzimmer. Daraufhin gingen wir zu Brostel, dem Wildschwein, und zum Waschbärengehege. Dort wurde uns zum Beispiel erzählt, dass man diese auf gar keinen Fall füttern darf, wenn man sie in der Stadt sieht. Es kann dann passieren, dass die Tiere sich daran gewöhnen und ihr natürlicher Lebensraum ist nicht die Stadt. Die Tiere wurden zu ihrem Schutz dort aufgenommen und es sind keine Haustiere.

Außerdem sahen wir Kaulquappen der Knoblauchkröte, welche fast ausgestorben wäre. Nach einer Trinkpause, welche dringen nötig war aufgrund der hohen Temperaturen, lernten wir etwas über den Wald, wie dass es dort auch im Sommer immer deutlich kühler ist, und über den Eichenprozessionsspinner.

Dann durften wir in ein Gewächshaus gehen, um dem Treibhauseffekt zu spüren. Dort war es sehr stickig und warm. Wir gingen auch über eine Trockenwiese, welche der natürliche Lebensraum wie Kleintiere wie Heuschrecken darstellt und sahen sogar eine Zauneidechse. Zum Schluss besichtigten wir noch eine Gedenkstätte für Sven Lemiss, der dafür sorgte, dass das Ökokonto umgesetzt werden konnte.

Es war ein sehr interessanter Tag, an dem wir viel über unsere Umwelt und Natur gelernt haben.

Klasse 8.11