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Allgemein

Der Fachbereich Informatik der Carl-Zeiss-Schule hat schon eine lange Tradition. Bereits in den siebziger Jahren begann man hier mit dem Fach Informatik - in der Berliner Schule war dies keine Selbstverständlichkeit.

Seit dem Jahr 2002 wird Informatik im Wahlpflichtbereich bereits ab der 7. Jahrgangsstufe an der Carl-Zeiss-Oberschule unterrichtet, wenn es genügend Interessenten gibt.
Heute wird Informatik in der Mittelstufe als Wahlpflichtfach in den Sparten Medienkunde und Informatik von der 7. bis zur 10. Jahrgangsstufe angeboten.
Der rasante, technologische Fortschritt veranlasste uns im Jahr 2005, den Schwerpunkt in der 7. und 8. Jahrgangsstufe auf "Medienkunde" zu legen. Wir erwarten, dass sich dieses neue Ausrichtung als nützlich für die Präsentationskomponente im mittleren Schulabschluss erweist.

Räume

Im Herbst 2006 haben wir die neue Räume in unserem neuen Schulhaus an der Barnetstraße bezogen. Insgesamt sind 5 Räume mit je 10-20 Computern ausgestattet, wobei unterschiedliche Kursgrößen und Orientierung auf unterschiedliche Fächer (ITG, Arbeitslehre, Fremdsprachen und Informatik) verschiedene Softwareausstattung und Arbeitsplatzanzahl bedingen.
Außerdem gibt in der Bibliothek eine Reihe von Rechnerarbeitsplätzen.
Für die Nutzung im Unterricht gibt es zwei Sätze Notebooks in je einem Wagen.
Alle Rechner haben Internetzugang. Auch in den Klassenräumen gibt es Anschlüsse, über die bei Bedarf z.B. für Präsentationen oder für einen "Klassencomputer" ein Internetzugang bereitgestellt werden kann. Sieben Unterrichtsräume sind mit interaktiven Whiteboads ausgerüstet, eine Reihe Rechner/Beamer-Kombination auf Rollwagen stehen allen Klassen zur Verfügung.

7./8. Klasse

Das Wahlpflichtfach Informatik/Medienkunde wird im 7. und 8. Jahrgang angeboten. Wer sich für Medienkunde entscheidet, nimmt zwei Jahre an diesem Kurs teil.
Thema des zweijährigen Kurses die Herstellung, Anwendung und Beurteilung digitaler Medien und die Betrachtung ihrer technischen Grundlagen.
Die Schüler werden Digitalfotos aufnehmen und bearbeiten, technische Grundlagen digitaler Musikaufnahme und -wiedergabe untersuchen, Videos drehen und Hörspiele aufnehmen.
Neben diesen fortschrittlichen Medien setzen sich die Schüler auch mit klassischen Methoden der Präsentation von Inhalten auseinander: es wird die Geschichte von Buchdruck, Zeitung und Fernsehen untersucht, der Einfluss moderner Technik und Vernetzung auf den Alltag u.v.m.
Schließlich lernen die Kursteilnehmerinnen auch, wie man Webseiten gestaltet und auf diese Weise Inhalte weltweit veröffentlichen kann. Dabei werden Aspekte wie Datenschutz und Urheberrecht nicht vergessen.

9./10. Klasse

In der 9. Klasse können neue Wahlpflichtfächer gewählt werden, das Wahlpflichtfach Informatik kann nun für zwei Jahre neben einem anderen Wahlpflichtfach belegt werden.
Da Medienkunde und Informatik unterschiedliche Inhalte aufweisen, es gibt keine Beschränkungen hinsichtlich der Wahl ab der 9. Jahrgangsstufe. Wer bereits in der 7. und 8.Klasse an Medienkunde teilgenommen hat, kann in der 9. und 10. Klasse Informatik wählen.
Das Fach Informatik befasst sich mit den technischen und logischen Aspekten von Hard und Software, deren Grundlagen, ihren Anwendungsbereichen und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft.
Einen wesentlichen Teil des Unterrichts nimmt die Lehre von der Softwareherstellung ein; hier lernt man die Grundlagen der Programmentwicklung (Algorithmik) und wendet in einem Softwareprojekt moderne Ingenieurmethoden zur Erstellung eines relativ komplexen Softwaresystems an.
Die technischen Aspekte der Informatik behandeln den Aufbau von Computer- und Netzwerksystemen und die damit im Zusammenhang stehenden Probleme beim Einsatz dieser Systeme (Datensicherheit, Datenschutz).

Vorausssetzungen

Die Methoden im Wahlpflichtfach Medienkunde/Informatik stützen sich auf Teamarbeit und Eigeninitiative. Wir erwarten von unseren Schülerinnen, dass sie von selbst den Dingen auf den Grund gehen wollen und dass sie bereit sind, in Team Ergebnisse zu erarbeiten.
Ein eigener Computer zu Hause ist nicht unbedingt erforderlich - kann aber nützlich sein. Im Bereich Medienkunde sind vielfach Inhalte in digitale Medien umzusetzen; deswegen sollten Interessentinnen wenigstens befriedigende Noten in Deutsch und Englisch mitbringen.
Für den Bereich Informatik ist mathematisch-logisches Verständnis erforderlich; die Schulleistungen sollten hier auch mindestens befriedigend sein.