London im März 2013

Wir standen am Flughafen Schönefeld – morgens um 6 Uhr. Eine Schülerin fehlte noch. Und tatsächlich: Sie schaffte es zum falschen Flughafen zu fahren, sie kam zum Glück trotzdem pünktlich. Es war ihr erster Flug und sie war noch aufgeregter, als wir anderen.  

Über den Wolken machten es sich alle gemütlich, lasen, machten sogar Hausaufgaben für die nächste Woche, schliefen und sahen fasziniert aus dem Fenster. Der Flug dauerte komischerweise nur eine gefühlte Sekunde.
Mit einem Reisebus fuhren wir zum ...Bahnhof, dort erwarteten uns bereits die Londoner Lehrerin und zwei Schüler, bei denen zwei von uns wohnen würden. Die Lehrer machten uns bekannt, während Herr Düntsch für uns Bus- und Bahnkarten kaufte. Als er mit den Karten wider kam, waren auch die übrigen Gastschülerinnen eingetroffen.
Wir fuhren alle mit derselben Bahn nach Hackney – einem Stadtteil im Norden von London. Nicht weit davon fanden im Sommer 2012 di Olympischen Spiele statt. Hier wohnten sie Familien wohnten, bei denen wir untergebracht waren, und hier liegt auch die Schule. Während wir fuhren, planten die Londoner Schüler schon den Nachmittag für uns. Inzwischen hatten wir auch ein wenig von London gesehen. Es ist großartig!
Nachdem wir uns bei unseren Schülern eingerichtet hatten, ihnen unserer Geschenke überreicht hatten, gingen wir shoppen. In London sind die Geschäfte sogar jeden Sonntag geöffnet!  
Den Abend verbrachten wir mit unseren Schülern zu Hause, einige von uns gingen mit ihrer Gastfamilie Essen.

Montagmorgen trafen wir die anderen Schüler aus Italien und London die am Projekt teilnahmen.
Wir beobachteten die morgendliche Zeremonie der Londoner Schule durch die Fenster des Computerraumes in dem wir uns eingefunden hatten. In London wurden die Handys vor dem Unterricht eingesammelt, zum Glück nahmen sie uns nicht unsere ab. (Glück gehabt!)

Durch die Arbeit am Projekt lernten wir die anderen Schüler besser kennen und wir verstanden uns alle auf Anhieb. Mit den Italienern konnten wir besser kommunizieren als mit den Londonern, da sie ungefähr genauso gut - oder schlecht? - Englisch konnten wie wir.
Als wir die Projektarbeit beendeten, mussten die Londoner Schüler eine Arbeit schreiben und wir Gastschüler fuhren nach Greenwich.
Mit einem tollen Blick auf die Skyline von London. Hier also verläuft der nullte Breitengrad?! Auf einer Anhöhe.
Abends gingen wir zusammen Sushi essen.

Der Dienstag bestand aus einer Sightseeingtour zu Fuß. Wir sahen das London Eye, Westminster Abbey und gingen durch den Hyde Park (kein Vergnügungspark, einer zum Spazieren gehen). Danach gingen wir weiter zum Buckingham Palast und sahen uns die Ablösung der Guards an.  

Irgendwie irritierte es mich, dass sich in der wartenden Menge alle für jede Berührung des anderen entschuldigten, obwohl es gar nicht anders ging.

Das British Museum besichtigten wir danach, wenn auch nicht alle mit demselben  großen Interesse. Fast alle Schüler dieses Projektes fuhren danach zusammen nach Camden Market. Hier gingen dann drei von uns verloren, aber wir fanden uns alle wider, Happy End.

Nach der Projektarbeit am Mittwoch besichtigten wir Berliner, zusammen, mit unseren Gastschülern und eine schöne und riesengroße Einkaufsstraße. Hier befinden sich der größte Spielzeugladen Europas und ein M&M-Shop. Ich glaube kaum einer von uns konnte es so richtig fassen, dass es einen Shop nur (!) für M&M-Produkte gibt und dann auch noch über 4 Etagen.
Donnerstag stellten wir unsere Präsentationen vor und verbesserten sie noch einmal.
Zwischendurch besichtigten die Italiener und wir in kleinen Gruppen die Schule. Die Schule besitzt ausschließlich White-/ Smartboards, sie haben keine einzige „alte Kreidetafel“.

Am Nachmittags fuhren wir zur Towerbrige und sahen uns mit ehrlicher
Begeisterung und echtem Interesse den Tower of London und die Kronjuwelen an.

Als wir die Besichtigung beendet hatten, fuhren wir zum Closing Dinner. Da die Züge schon extrem  überfüllt waren und wir nicht einsteigen konnten, half Frau Mistarek etwas nach: Sie schob uns einfach in den Zug hinein. Der Abend war der perfekte Abschluss dieser Woche. Wir hatten alle Spaß und lachten gemeinsam.

Freitagmorgen verabschiedeten uns n der Schule von unseren Gastschülern, die wieder in den Unterricht mussten. Da wir aber erst später am Nachmittag abfliegen würden, besichtigten wir „Madame Tusauds“. Wir schossen  Fotos und hatten noch sehr viel Spaß zusammen.
Am Airport aßen wir ein letztes Mal Fish & Chips. Im Flieger wurde uns bewusst, wie viele ilder wir als Erinnerung gemacht, aber auch nur in unserer Erinnerung mitgenommen haben – von schönen Momenten, die wir nicht vergessen werden. Auch wenn wir gern länger geblieben wären, fielen wir zu Hause glücklich in unsere Betten.

von Larissa, 9.Jg.