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>> Fall der Berliner Mauer - festgehalten in Bildern <<

Seit zwei Jahrzehnten befassen sich Schülerinnen und Schüler der Carl-Zeiss-Schule mit dem Thema >>Fall der Berliner Mauer<<. Eine besonders aktive Fotogruppe der Schule hielt seinerzeit das plötzliche und historische Ereignis mit der Kamera fest.

 

Die damals 15- bis 16jährigen Mitglieder der Fotogruppe befanden sich gerade auf der Suche nach einem neuen Motiv, als sie von den Meldungen des Mauerfalls überrascht wurden. Sofort begannen sie mit großem Eifer und Engagement die bewegenden Szenen der Maueröffnung einzufangen. So entstand die Fotoausstellung

 

9. November 1989 und die Tage danach“

 

Eröffnet wurde die Ausstellung im März 1990 auf dem Berliner Kongress der Gemeinnützigen Gesellschaft für Gesamtschule (GGG) und fand anschließend auf Bundes- und Landesebene große Resonanz. Zum 10jährigen Jubiläum war sie in Berlin in der Info-Box am Potsdamer Platz zu sehen. Tausende von Berlinbesuchern aus dem In- und Ausland konnten die Fotos bestaunen, für die auch in der „Berliner Abendschau“ geworben wurde. In den Folgejahren bekundeten das Universitätskrankenhaus Benjamin Franklin sowie die Zentral- und Landesbibliothek Berlin-Mitte Interesse, die Fotografien dem Besucherkreis Ihrer Einrichtungen zu präsentieren.

 

Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Jahrgänge bemalten im September 2007 Original-Mauerteile unter der Anleitung des Künstlers Thierry Noir im Rahmen eines Mauerkunst-Projektes.

 

In 2009 wird die >>Domino-Aktion<< aufgegriffen - ein Angebot des Regierenden Bürgermeisters von Berlin. Zum Jahrestag des Mauerfalls beteiligen sich Schülerinnen mit der künstlerischen Gestaltung eines Mauerstein aus Styropor an der spektakulären Aktion vor dem Brandenburger Tor:

>> ... aufgereihte Steine werden im Domino-Effekt umgestoßen <<.

 

In Arbeit ist auch eine Internetplattform, die in Kooperation mit dem Illustrator Roman Kroke gestaltet wird. Über unkonventionelle Comic-Szenen sollen Schülerinnen und Schüler an das Thema >>Mauer<< herangeführt werden.

 

Besonders erfreulich ist, dass im 20. Jubiläumsjahr der Maueröffnung die Fotoausstellung der Carl-Zeiss-Schule über Landesgrenzen hinaus Beachtung findet. Die Fotos reisen nach Italien, wo sie einem breiten und internationalem Publikum vorgestellt werden.

 

50 Schwarz-Weiß-Bilder im Format 30 x 40 cm dokumentieren die Themen

 

10. November 1989“ - „Die Tage danach“

Mauerpicker - Mauerlöcher“

Die Eröffnung eines Grenzübergangs“

 

Die Fotografien geben Eindrücke bei der Öffnung der Mauer wieder, spiegeln die überstürzenden Ereignisse und zeigen die Gefühle von Tausenden von Menschen. Die Fotos überzeugen durch ihre Aussagekraft. Die Intensität der Bildaussagen und die dokumentarische sowie künstlerische Qualität der Fotografien findet stets begeisterte Aufnahme durch die Betrachtenden.

 

Spilimbergo, die italienische Stadt der Fotografie, hat ihre Tore für die Präsentation der Fotoausstellung geöffnet. Seit vielen Jahren bietet Spilimbergo in der Provinz Pordenone der Region Friaul in den Sommermonaten einen Veranstaltungsreigen mit Foto-Workshops, Meetings und Ausstellungen internationaler fotografischer Verlagshäuser an. Dabei erhalten junge italienische und ausländische Fotografen auch Gelegenheit, ihre Werke zu zeigen.

 

Die Fotoausstellung „9. November 1989 und die Tage danach“ wird im Juli / August 2009 in Castelnovo del Friuli zu sehen sein und im November in der Stadt Pordenone.

 

Kontakt:Frau Marion Messina (Leitungder Fotogruppe)

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