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Bahar Meric

Am 10. und 11. Juni 2004 war es auch für das 2. Semester so weit! Der DS- Kurs hatte seine Theateraufführung „Narziss Variationen eines Mythos“ !!!

Frau Bursian und 22 Schüler des 2. Semesters boten an diesen zwei Tagen etwa eine Stunde und 15 Minuten verschiedene Variationen des Narzissmythos'.
Bevor wir jedoch zu solch einem, hier darf ich Zuschauer zitieren, „beeindruckenden“ Ergebnis gelangten war eine semesterübergreifende Erarbeitung nötig.
So fingen wir bereits im zweiten Halbjahr der 11. Klasse in Form einer Arbeitsgruppe und eines geschlossenen Projektes in den Projekttagen an. Somit hatten wir Schüler unsere ersten Theatererfahrungen bereits erlangt und auch durch bestimmte Übungen festgestellt, dass wir nicht minder talentiert waren.

Nachdem uns Frau Bursian anfang des ersten Semesters ihre Grundidee vom Narzissmythos und aus ihm ehrvorgehenden verschiedenen Aspekte vorstellte, fingen wir auch schon an in kleinen Gruppen diese auszuarbeiten.
Die Grundfragen, die aus unserer Textvorlage hervorgingen, waren Begriffe wie „Selbstliebe-Spiegelung- Trugbild und Tod“. Anhand dieser Begriffe kam uns Schülern die Idee diese Begriffe in die „Reale Welt“ umzusetzen ohne dabei klischeehaft zu werden.

Natürlich wurden wir dabei intensiv von Frau Bursian in eine gewisse Richtung gelenkt und es wäre gelogen, wenn ich die Diskussionen und kleinen Streitigkeiten in Entwicklung und Umsetzung bestreiten würde.

Also probten und probierten wir ganze zwei Semester an unserem Stück Montags von der siebten bis zur neunten Stunde. Dieser Zeitraum erschien uns jedoch zu kurz um wirklich intensiv an den schauspielerischen und inhaltlichen Leistungen zu feilen. Also entschlossen wir uns zu einer Art Seminar übers Wochenende. Auffällig für diese Zeit war, dass ein stundenlanges Proben zwar sehr produktiv aber auch sehr nervenaufreibend war.
Somit wurde uns Schülern und unserer Leitung bewusst, dass DS auch nicht nur Spaß, sondern harte Arbeit bedeutete.

Es folgen anstrengende und lange Nachmittage und Wochenenden in Berlin. Letztendlich hatten wir Schüler und Frau Bursian unsere Aufführung, derer wir richtig Stolz sind.

Inhaltlich lässt sich das Stück mit diesen Fragen beschreiben:„Wer bin ich?“, „Was bin ich?“ „Wo bin ich?“, „Bin ich?“ und „Wen liebe ich?“. Diese Fragen lassen sich auf gesellschaftlichen Status, Wahrnehmung anderer Menschen und jeglichen Blick auf sich selbst vielleicht beantworten!?!

Fazit:
Trotz allen Schwierigkeiten können wir durch DS von einem Gemeinschaftsgefühl und Selbstbewusstsein unter den Schülern reden „und das ist auch gut so!“.